ZFC MEUSELWITZ in SN. vs. FC PHOENIX LEIPZIG

ZFC Meuselwitz in SN. 1 - 16 FC Phoenix Leipzig
03 Sep 2017 - 14:00Rasenplatz, Hauptplatz bluechip Arena, Ernst-Grube-Str., 04610 Meuselwitz

Phoenix-Frauen kommen über die Flügel

Auch aus Meuselwitz fahren die Frauen des FC Phoenix Leipzig mit drei Punkten nach Hause. Trotz zweistelliger Torbilanz kassierten sie auch das erste Gegentor in dieser Saison.

In den ersten zehn Minuten taten sich die Frauen des FC Phoenix nicht leicht ins Spiel zu finden: Die Gegnerinnen vom ZFC Meuselwitz störten, wo sie nur konnten. Dennoch behielten die Leipzigerinnen den Ball und schafften es Ruhe ins Spiel zu bringen. Mit dem ersten Tor von Charlott Conrad, á la „Nicht schön-aber selten“, platzte der Knoten in der 12. Minute und der Ball lief endlich rund. Marlene Haberecht legte nur eine Minute später zum 0:2 nach. Es folgte schönes Kurzpasspiel und lange Bälle auf die Phoenix-Außenflügel. Die Flankenläuferinnen hatten gut zu tun und es fanden einige tolle Pässe von der Grundlinie in den Strafraum. Diese verwandelten Safi Nyembo (24., 34.), Barbara Butscher (30.), Marlene Haberecht (31.) und bei einer Ecke Charlott Conrad (38.) gekonnt. Das Highlight des Spiels lieferte Sarah Gäbler, als sie kurz vor der Halbzeit einen perfekten Gassenball von Christin Janitzki behauptete und mit links einschob. Einstellig (0:9) ging es in die Halbzeit.

Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit waren die Frauen des FC Phoenix hellwach: Bereits in der 46. Minute klingelte es wieder und Barbara Butscher erhöhte auf 0:10. Nur wenige Minuten später belohnte sich auch Katharina Freitag für ihre Arbeit auf halbrechts und legte um ein Weiteres nach. Die Tormaschine Haberecht lief auf Hochtouren und erkämpfte dem Phoenix weitere zwei Tore (63.,70.). Auch Safi Nyembo kam in der zweiten Halbzeit nochmal in Fahrt und erzielte ebenfalls zwei weitere Tore (66.,80.). Beim Drang nach vorne wurde die Defensive in der 77. Minute sträflich vernachlässigt, sodass die Meuselwitzstürmerin Manuela Lange allein auf Hüterin Luisa Weinhold zulief. Diese war im eins gegen eins chancenlos und so kassierten die Frauen ihr erstes Gegentor dieser Saison. Kurz vor Schluss konnte sich endlich auch Christin Janitzki im Alleingang ihr wohlverdientes und harterkämpftes Tor abholen. So endete das Spiel 1:16.

Vorstand Erik Haberecht zum Spiel: „Wir haben 90 Minuten konsequent unser Spiel gemacht. Natürlich gibt es immer Verbesserungspotential. Aber der gestrige Auftritt war einfach schön anzusehen – so wie wir uns das wünschen!“

Aufstellung: Weinhold (T) – Eike, Janitzki, Gäbler – Butscher (76. Haufe), Wehsener, Nöller (C), Nyembo – Conrad, Freitag – Haberecht

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