FC Phoenix vs. SV 90 Lissa

FC PHOENIX 6 - 0 SV 90 LISSA
10 Sep 2017 - 12:00

Haberecht mit Hattrick

Beim Heimspiel der FC Phoenix Frauen gegen den SV 90 Lissa standen dem Phoenix nicht nur die Gegnerinnen, sondern vor allem auch sie selbst sich im Weg.

Die Gäste von SV 90 Lissa reisten mit zwei Siegen im Gepäck ins Stadion am Viadukt an. In der letzten Saison belegten sie Platz zwei in der Landesklasse Nord. Doch auch die Phoenix-Frauen haben in den letzten Spielen alle Punkte eingesammelt. So hieß es Erster gegen Vierter.

Die Leipzigerinnen fanden nicht so recht ins Spiel, behielten aber meistens den Ball, auch wenn die Frauen aus Lissa von Beginn an ordentlich störten. Trotzdem schafften die heimischen Frauen es immer wieder in und um den 16er von SV Lissa. Hüterin Ulrike Hundt hielt bärenstark den Kasten zunächst sauber. Der FC Phoenix spielte geduldig weiter, auch wenn es auf manchen Positionen an Spritzigkeit fehlte.

In der 25. Minute war es dann Marlene Haberecht, die sich und die Mannschaft nach einem schönen Gassenball belohnte – 1:0. Nur drei Minuten später legte sie mit einem direkten Freistoß nach und machte somit den zweiten Treffer. Nach dem Motto, aller guten Dinge sind drei, schoss sie in der 34. Minute nach einem wunderschönen Solo auch noch das dritte Phoenix-Tor. Wenige Minuten später musste Safi Nyembo wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. An dieser Stelle: Gute Besserung an unsere Nummer 21! Mit einem 3:0 ging es in die Pause.

Mit frischem Wind starteten die Leipziger Mädels vom FC Phoenix in die zweite Halbzeit. Die Worte des Trainers André Schneider schienen gefruchtet zu haben. Die Frauen spielten zügiger, kreativer und effektiver. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff war es Nachwuchsspielerin Palwasha Azmarei die einen Flachpass in den 16er von Charlott Conrad, gekonnt einschob. Es folgten einige gute Aktionen über rechts, doch die Flanken fanden keinen Abnehmer oder wollten einfach nicht rein. In der 76. Minute ergatterte sich Flügelspielerin Susan Wehsener ihren Platz in der Torschützenliste. Von der rechten 16er-Ecke spielte sie den Ball mit schöner Kurve über die Hüterin. Neuer Spielstand 5:0. Genau zwei Minuten später besiegelte Charlott Conrad mit dem 6:0 den Endstand der Partie.

Trainer André Schneider resümiert: „Gegen tief stehende Gegnerinnen haben wir uns über 90 Minuten schwer getan, sodass mehr oder weniger Einzelleistungen her mussten. Wir haben die Laufbereitschaft der letzten Wochen vermissen lassen, dazu hat uns die Verletzung von Safi geschockt! Alles in allem, ein verdienter Sieg ohne zu glänzen.“

Aufstellung: Weinhold (T) – Eike, Janitzki, Gäbler – Butscher (82. Haufe), Wehsener, Nöller (C), Nyembo (36. Azmarei) – Conrad, Freitag – Haberecht